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BeineGesäßmuskulaturAnfänger

Glute Bridge (Beckenheben)

Eine Grundübung zum Aktivieren und Kräftigen des Gesäßes. Trainiert die Hüftstreckung, ohne die Wirbelsäule zu belasten.

3 Sätze à 15–25 Wiederholungen
Kein Gerät
Glute Bridge (Beckenheben)
Auf einen Blick
1
Zielmuskeln
4
Schritte
3
Tipps
3
Progressionen

Das bringt die Übung

Aktiviert das Gesäß
Kräftigt die Hüftstreckung
Schonend für den unteren Rücken
Gut für Einsteiger geeignet

Ausführung Schritt für Schritt

So sieht eine saubere Wiederholung aus

1

Leg dich mit gebeugten Knien auf den Rücken.

2

Stell die Füße flach auf den Boden.

3

Drück die Hüfte hoch und spann das Gesäß an.

4

Senk sie kontrolliert ab.

Tipps aus der Praxis

Oben das Gesäß fest anspannen
Nicht ins Hohlkreuz überstrecken
Oben kurz halten

Typische Fehler

✕Aus dem unteren Rücken heben
✕Das Gesäß nicht anspannen
✕Über die Zehen drücken

Beteiligte Muskeln

Glute Bridge (Beckenheben): Welche Muskeln arbeiten?

Der große Gesäßmuskel streckt die Hüfte und sollte die Arbeit machen. Die hinteren Oberschenkel helfen mit, und wie stark sie übernehmen, hängt von der Fußposition ab – Füße weiter weg verlagern die Last auf die hinteren Oberschenkel, näher an der Hüfte auf das Gesäß. Der Rumpf stabilisiert das Becken, damit die Bewegung in der Hüfte passiert und nicht im unteren Rücken. Es ist der einfachste Weg, die Hüftstreckung zu trainieren, ohne die Wirbelsäule überhaupt zu belasten.

Hauptsächlich beansprucht

Gesäßmuskulatur

Zusätzlich beteiligt

BeinbeugerRumpf

Wie du es trainierst

Drei Sätze à 15 bis 25 Wiederholungen, und weil die Last gering ist, kannst du häufig trainieren. Steigere zur einbeinigen Variante, dann mit erhöhten Füßen, dann mit zwei Sekunden Halten oben. Oben kurz kräftig anzuspannen, bringt mehr als zusätzliche Wiederholungen. Die Übung passt gut ins Aufwärmen vor Kniebeugen oder als eigene Gesäßübung.

Wenn es nicht weitergeht

Aus dem unteren Rücken zu heben, ist der häufigste Fehler, und es fühlt sich an, als würde die Übung wirken, obwohl eigentlich der Rückenstrecker arbeitet. Roll das Becken vor dem Heben leicht ein und hör auf, wenn Hüfte, Knie und Schultern auf einer Linie sind, statt weiter ins Hohlkreuz zu drücken. Das Gesäß gar nicht anzuspannen, ist bei dieser Übung ein echtes Problem – viele gehen durch die Bewegung, ohne es zu aktivieren. Über die Zehen zu drücken, verlagert die Last auf hintere Oberschenkel und Waden; drück über die Fersen.

Progressionen

Der nächste Schritt

1einbeinige Glute Bridge
Schwerer
2Hip Thrust
Schwerer
3Glute Bridge mit Zusatzgewicht
Schwerer

Glute Bridge (Beckenheben): häufige Fragen

Warum spüre ich die Glute Bridge nicht im Gesäß?

Häufige Gründe: Die Füße stehen zu weit weg, was die hinteren Oberschenkel übernehmen lässt, das Gesäß wird oben nicht angespannt oder die Bewegung ist zu schnell. Roll das Becken leicht ein, spann oben kräftig an und halte zwei bis drei Sekunden.

Was unterscheidet Glute Bridge und Hip Thrust?

Die Glute Bridge machst du am Boden, beim Hip Thrust liegt der obere Rücken auf einer Bank. Der Hip Thrust erlaubt einen größeren Bewegungsweg und wird meist mit Zusatzgewicht trainiert.

Wie viele Glute Bridges sollte ich machen?

Fang mit drei Sätzen à 15 bis 20 Wiederholungen mit Halten oben an. Wird das leicht, geh zur einbeinigen Variante oder nimm Gewicht dazu.

Jetzt Glute Bridge (Beckenheben) üben

Für diese Übung brauchst du kein Gerät — ein Stück Boden reicht. Wenn du lieber draußen trainierst, findest du hier eine Anlage in deiner Nähe.